Hafer KARL in der Herbstaussaat – Profitipps für Ihren Erfolg!

Warum eine Aussaat im Herbst Sinn machen kann!

Eine Sommerung im Herbst anzubauen, kann einige Vorteile mit sich bringen. Aufgrund von Frühjahrstrockenheiten in den letzten Jahren kam es in einigen Regionen zu schlechten Erträgen und Qualitäten. Durch die Ausnutzung der Winterfeuchte hat der Hafer einen Entwicklungsvorsprung, da seine Wurzeln bereits deutlich weiterentwickelt sind und er so in der Trockenheit besser an Wasser gelangen kann. Im Vergleich zu Winterhafer wächst Sommerhafer im Frühjahr deutlich zügiger und unterdrückt so das Unkraut besser. Herbstaussaaten haben einen Vegetationsvorsprung von drei Wochen, was auch zu einer bedeutend früheren Ernte führen kann. Trotz einiger Vorteile sollte man das Risiko einer Auswinterung abwägen.

Ertragstyp Einzelrispentyp.
Standorteignung         Für alle Standorte geeignet.
Saatzeit                           Mitte Oktober bis Anfang November (optimal ist das 3 – Blatt Stadium zur Vegetationsruhe)
Aussaatstärke              350 – 400 Kö/m²
Düngung 100 – 120 Kg N zu Vegetationsbeginn
Eine Stickstoffgabe im Februar kann noch eher zu einer Bestockung führen. Je später der Stickstoff ausgebracht wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Bestockung. Die Stickstoffgaben sollten jedoch abhängig vom Standort erfolgen (z. B. in roten Gebieten).
Wachstumsregler Der Einsatz des Wachstumsreglers hängt stark vom Witterungsverlauf ab. Bei extremer Trockenheit ist davon sogar eher abzuraten. In der Praxis konnten wir in den letzten beiden Jahren zudem feststellen, dass Herbstaussaaten einen stabileren Halm entwickeln. Die Frühjahrsaussaat wächst hingegen oft schneller in die Höhe und entwickelt dadurch dünnere, instabilere Halme. Zugelassene Mittel sind beispielsweise CCC, Medax Top + Turbo, Moddus und Prodax.
Pflanzenschutz  Sehr gute Mehltauresistenz, kein oder geringer Einsatz von Fungiziden. Pflanzenschutzwarndienst beachten!
Sortenprofil                 Gelbhafer, Ertragsbildung primär durch eine hohe Anzahl Körner pro Rispe.

Unsere Sortenempfehlung

DER GROßE

Die Hafersorte KARL vereint die Qualitäten hohes hl-Gewicht, minimaler Spelzenanteil und geringer Anteil nicht entspelzter Körner. Diese Qualität in Kombination mit den hohen Kornerträgen sowohl in der behandelten, als auch in der unbehandelten Stufe ist einzigartig. Hinzu kommen eine verbesserte Standfestigkeit sowie eine phänomenale Resistenz gegenüber Mehltau. Durch sein Profil ist KARL auch hervorragend für den ökologischen Anbau geeignet.

Vorteile von KARL

  • Höchsterträge in behandelter und unbehandelter Stufe
  • Hektolitergewicht (APS 7)
  • Bestnoten in allen Schälhafer Qualitätseigenschaften
  • Gigantische Kernerträge (Höchstwert in der Wertprüfung)
  • Geringster Spelzenanteil (APS 1) und Anteil nicht entspelzter Körner (APS 2)
  • Phänomenale Mehltauresistenz
  • Empfohlen für den konventionellen und ökologischen Anbau

-> Kaiser KARL vereint höchste Erträge und beste Qualitätseigenschaften wie keine andere Hafersorte!