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Ackerbohne

GL JASMIN

 

Majestätische Erträge

GL JASMIN ist eine buntblühende Ackerbohne mit höchstem Ertragspotenzial! So erreichte GL JASMIN ein durchschnittliches Ertragsplus von 10 % gegenüber Vergleichssorten. GL JASMIN verfügt über einen kompakten Wuchstyp mit guter Standfestigkeit. Zusätzlich besitzt GL JASMIN ein ausgezeichnetes Resistenzpaket gegen Virosen, Rost und Botrytis.

Züchter: Saatzucht Gleisdorf

Vorteile von GL JASMIN

Sehr hohe Kornerträge

Ausgezeichnete Resistenzen gegen Virosen, Rost und Botrytis

Kompakter Wuchs mit geringer Neigung zu Lager

Hohe Tausendkornmasse

Sorteneigenschaften

Reifespät-sehr spät
Wuchshöhekurz-mittel
TKMhoch
Standfestigkeitniedrig-mittel
Kornertragsehr hoch
Rohproteingehaltniedrig-mittel
Anmerkung

nach AGES 2019

Profitipps für Ihren Erfolg mit GL JASMIN

Produktionsziel

Kornnutzung.

Sortentyp

Normaltyp, buntblühend.

Saatzeit

So früh wie möglich. Ab Ende Februar bis Mitte März.

Die Temperaturen sollten nicht unter -5 °C fallen.

Aussaatstärke

Bei Drillsaat 40-45 Körner/m². Die Menge kann bei einer Einzelkornsaat um ca. 10% minimiert werden. Reihenabstände von 12-45 cm, letzteres bietet sich bei der Nutzung einer Maschinenhacke an.

Saattiefe

Optimal ist eine gleichmäßige Saattiefe von 8 cm mit guten Bodenschluss. Tiefgründige Böden mit einer guten Wasserversorgung sind zu wählen. Bei zu geringer Saattiefe kann das Anwalzen ratsam sein.

Grunddüngung

Bei gut versorgten Böden ist keine Düngung nötig. Der pH-Wert sollte sich im neutralen Bereich (6,2 – 7,5) befinden. Bei Böden mit geringen Schwefelgehalten ist eine Schwefeldüngung sinnvoll. Auf eine ausreichende Versorgung der Mikronährstoffe Bor und Molybdän ist zu achten. Nur auf sehr mageren Böden kann eine Düngung mit Phosphor und Kalium nötig sein.

N-Düngung

Keine N-Düngung nötig. Den N-Bedarf deckt die Ackerbohne im wesentlichen über die Fixierung des Luftstickstoffs mittels der Knöllchenbakterien. Eine N-Düngung kann sich negativ auf die N-Versorgung der Ackerbohne auswirken.

Geeignete Vorfrüchte von Ackerbohnen sind allgemein Getreide, Mais und Hackfrüchte. Ungeeignete Vorfrüchte sind andere Leguminosen aber auch Roggen und Hafer (Nematodengefahr).

Ernte

Ende August.

Pflanzenschutz

Pflanzenschutzwarndienst beachten! GL JASMIN verfügt über eine ausgezeichnete Resistenzausstattung gegen Virosen, Rost und Botrytis. Die Wirtschaftlichkeit eines Fungizideinsatzes ist ggf. nicht gegeben. Ackerbohnen eigenen sich sehr gut für die mechanische Unkrautbekämpfung. Die chemische Bekämpfung dikotyler Unkräuter (Kamille, Melde, Weißer Gänsefuß und Klettenlabkraut) ist nur im Vorauflauf möglich! Beispiel: 2,5 l/ha Boxer + 2,5 l/ha Stomp Aqua. Gräser können im Nachauflauf chemisch bekämpft werden. Beispiel 1 l/ha Fusilade MAX. Zur Bekämpfung tierischer Schaderreger stehen derzeit Mittel mit den Wirkstoffen Lambda-Cyhalothrin und Pirimcarb zur Verfügung.