zurück zum Sortenfinder

Ackerbohne

GL MAGNOLIA

 

Die Schnell-Starterin

GL MAGNOLIA ist eine buntblühende Sommerackerbohne mit einer besonders ausgewogenen Kombination aus Ertrag und Proteingehalt. Die sehr schnelle Jugendentwicklung von GL MAGNOLIA ist mit den hohen, kräftigen Pflanzen einzigartig unter den Ackerbohnen. Der daraus resultierende Bodendeckungsgrad bewegt sich auf einem deutlich überdurchschnittlichem Niveau. GL MAGNOLIA eignet sich durch die Summe ihrer agronomischen Eigenschaften ideal für den ökologischen Anbau.

Züchter: Saatzucht Gleisdorf

Vorteile von GL MAGNOLIA

Sehr schnelle Jugendentwicklung

Hoher Bodendeckungsgrad

Hoher Proteingehalt und -ertäge

Entwickelt kräftige und lange Pflanzen

Hohes TKG

Sorteneigenschaften

Reifemittel-spät
Wuchshöhelang
TKMhoch
Standfestigkeitmittel
Kornertraghoch
Rohproteingehalthoch

Profitipps für Ihren Erfolg mit GL MAGNOLIA

Produktionsziel

Hohe Proteinerträge für eine wirtschaftliche Futterproduktion.

Sortentyp

Normaltyp, buntblühend.

Saatzeit

So früh wie möglich. Ab Ende Februar bis Mitte März. Die Temperaturen sollten nicht unter -5 °C fallen.

Aussaatstärke

Bei Drillsaat 40-45 Körner/m². Die Menge kann bei einer Einzelkornsaat um ca. 10% minimiert werden. Reihenabstände von 12-45 cm, letzteres bietet sich bei der Nutzung einer Maschinenhacke an.

Saattiefe

Optimal ist eine gleichmäßige Saattiefe von 8 cm mit guten Bodenschluss. Tiefgründige Böden mit einer guten Wasserversorgung sind zu wählen. Bei zu geringer Saattiefe kann das Anwalzen ratsam sein.

Grunddüngung

Bei gut versorgten Böden ist keine Düngung nötig. Der pH-Wert sollte sich im neutralen Bereich (6,2 – 7,5) befinden. Bei Böden mit geringen Schwefelgehalten ist eine Schwefeldüngung sinnvoll. Auf eine ausreichende Versorgung der Mikronährstoffe Bor und Molybdän ist zu achten. Nur auf sehr mageren Böden kann eine Düngung mit Phosphor und Kalium nötig sein.

N-Düngung

Keine N-Düngung nötig. Den N-Bedarf deckt die Ackerbohne im wesentlichen über die Fixierung des Luftstickstoffs mittels der Knöllchenbakterien. Eine N-Düngung kann sich negativ auf die N-Versorgung der Ackerbohne auswirken.

Geeignete Vorfrüchte von Ackerbohnen sind allgemein Getreide, Mais und Hackfrüchte. Ungeeignete Vorfrüchte sind andere Leguminosen aber auch Roggen und Hafer (Nematodengefahr).

Ernte

Mitte bis Ende August

Pflanzenschutz

Ackerbohnen eignen sich sehr gut für die mechnische Unkrautbekämpfung. Aggresives Blindstriegeln im Vorauflauf, gefolgt von weiteren Striegelgängen ab dem 2-3 Blatt-Stadium sind möglich. Ab einer Wuchshöhe zw. 15-20 cm ist von einem weiteren Striegeleinsatz abzusehen. Bei weitem Reihenabstand ist das Hacken Mittel der Wahl.

Bekämpfung dikotyler Unkräuter (Kamille, Melde, Weißer Gänsefuß und Klettenlabkraut) ist chemisch nur im Vorauflauf möglich! Beispiel: 2,5 l/ha Boxer + 2,5 l/ha Stomp Aqua. Gräser können im Nachauflauf chemisch bekämpft werden. Beispiel: 1 l/ha Fusilade MAX.

Zur Bekämpfung tierischer Schaderreger stehen derzeit Mittel mit den Wirkstoffen Lambda-Cyhalothrin und Pirimicarb zur Verfügung.