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Ackerbohne

JULIA

Top gegen Leguminosenmüdigkeit

JULIA überzeugt als standfeste Sorte mit sehr hohen Kornerträgen. Der hohe Proteingehalt garantiert eine Top-Futterqualität. Dank ihrer guten Jugendentwicklung schließt JULIA schnell die Bestände. Besonders hervorzuheben ist die geringe Anfälligkeit gegenüber Leguminosenmüdigkeit. Sie ist dadurch die optimale Ackerbohne für den Ökolandbau.

Züchter: Saatzucht Gleisdorf

Weiterführende Links

JULIA - Vermehrung (Huber Saatgut Gmbh in Ergolding)

Vorteile von JULIA

Gute Jugendentwicklung und zügiges Schließen der Bestände

Mehrjährig hoher Proteingehalt für Spitzen-Futterqualität

Herausragende Kornerträge, vor allem im ökologischen Landbau

Ausgezeichnete Toleranz gegen Fußkrankheiten

Sorteneigenschaften

Reifemittel
Wuchshöhemittel-hoch
TKMmittel-hoch
Standfestigkeitmittel-hoch
Kornertragmittel-hoch
Rohproteingehaltmittel

Ergebnisse aus der Praxis

Profitipps für Ihren Erfolg mit JULIA

Produktionsziel

Hohe Proteinerträge für eine wirtschaftliche Futterproduktion.

Sortentyp

Normaltyp, buntblühend.

Saatzeit

Ab Anfang März (so früh wie möglich! Ackerbohnen vertragen Fröste bis ca. -5°C).

Aussaatstärke

In Abhängigkeit von Saattermin und Bodenbedingungen: 35-40 Körner/m², bei Einzelkornsaat bzw. Drillen mit jeder 2. oder 3. Reihe: 25-30 Körner /m².

Um die Gefahr der mechanischen Schädigung des Kornes beim Einsatz der Drillmaschine zu minimieren, hat es sich bewährt, die Rührwelle der Sämaschine eventuell still zu legen, die Eignung der Säräder bzw. den Abstand der Bodenklappe zum Särad zu prüfen.

Saattiefe

(6)-10 cm: die Saattiefe muss einen guten Wasseranschluss für den hohen Keimwasserbedarf gewährleisten; ggf. walzen

Grunddüngung

Nach der Versorgungsstufe und Entzug (ca. 45 kg/ha P2O5, 200 kg/ha K2O, 30 kg/ha MgO bei 45dt/ha Kornertrag). Zur Saat empfiehlt sich S-haltiger Kalidünger, S-Gabe ca. 20kg/ha, für Ökobetriebe empfiehlt sich Patentkali.

N-Düngung

N-Bedarf wird über Knöllchensymbiose gedeckt. N-Startgabe nur auf Grenzstandorten und sehr kalten Böden.

Ernte

Weiter Korbabstand, Dreschtrommel 700-900U/min (so gering wie möglich), Entgranner außer Funktion setzen. Die Ernte sollte ab einer mittleren Kornfeuchte von 20% erfolgen.