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Ackerbohne

GL ALICE

 

DIE ERTRAGSSTARKE WINTERACKERBOHNE

GL ALICE ist eine überaus ertragsstarke Winterackerbohne. Sie besitzt eine solide Winterhärte und eine erstklassige Blattgesundheit v.a. gegenüber Rost und Virosen. Durch ihre schnelle Jugendentwicklung im Frühjahr erreicht sie einen höheren Wuchs bei zuverlässiger Standfestigkeit und gleichzeitig eine hervorragende Unkrautunterdrückung. Die Sorte ist daher auch bestens für den ökologischen Anbau geeignet.
GL ALICE nutzt die Bodenfeuchte als Winterackerbohne effizienter und durch die frühere Blüte kann außerdem eine höhere Ertragsstabilität erreicht werden, da die Hülsenansatzphase bereits vor der Hitzestressperiode erfolgt.

Züchter: Saatzucht Gleisdorf

Vorteile von GL ALICE

Winterackerbohne mit hohem Ertragsniveau und großen Körnern

Solide Blattgesundheit, insbesondere gegenüber Rosten

Gute Winterhärte

Sehr rasche Jugendentwicklung

Hoher Wuchs mit einwandfreier Standfestigkeit für eine optimale Unkrautunterdrückung

Mittlerer Blüh- und Reifetermin

Sorteneigenschaften

Reifemittel
Wuchshöhehoch
TKMhoch-sehr hoch
Standfestigkeitmittel-hoch
Kornertraghoch
Rohproteingehaltmittel-hoch

Profitipps für Ihren Erfolg mit GL ALICE

Produktionsziel

Hochwertiges Eiweißfutter.

Sortentyp

Buntblühend

Ertragstyp

Normaltyp, buntblühend.

Saatzeit

Ende September – Ende Oktober.

Nicht zu früh anbauen. Pflanze soll im 4-Blattstadium überwintern.

Frühestens Anfang Oktober, je später im Oktober, desto besser.

Aussaatstärke

Bei Einzelkornsaat je nach Region/Bodenverhältnissen 18 – 40 keimfähige Körner/m²

  • In Regionen mit guten Böden und milden Wintern unter 30 Körner/m² bleiben
  • Im Trockengebiet 35 – 40 Körner/m²

Bei Drillsaat 20 – 30 keimfähige Körner/m²

Sofern Ausstattung verfügbar ist Einzelkornsaat zu bevorzugen

Saattiefe

8-10 cm

Grunddüngung

Kali-, Phosphat-und Bordüngung nach Möglichkeit der Bodenuntersuchung. Der Borbedarf der Leguminosen ist bekanntlich hoch. Gute Kalkversorung schon zur Vorfrucht, pH-Wert soll um 6,0 liegen. Bei schweren Böden soll der pH-Wert zwischen 6,5 – 7,5 erreichen.

P2O5    50-70 kg/ha
K2O     120-130 kg/ha
MgO    30 kg/ha

N-Düngung

Keine mineralische oder organische N-Düngung.

Eine Stickstoffdüngung kann sich negativ auf die Stickstoffversorgung der Ackerbohne auswirken.

Ernte

Weiter Korbabstand, Dreschtrommel 700-900 U/min (so gering wie möglich), Entgranner außer Funktion setzen.

Die Ernte sollte bei einer Kornfeuchte zwischen 14 und 20 % erfolgen.

Pflanzenschutz

Eine 4-jährige Anbaupause verhindert das Auftreten von Fußkrankheiten. Zu hohe Bestandsdichten fördern Pilz- und Blattfleckenkrankheiten.

Gegebenenfalls ist eine Bekämpfung der Läuse mit nützlingsschonenden Mitteln notwendig!

CHEMISCH
Im Vorauflauf- und Nachauflaufverfahren stehen je nach Art der Unkräuter zugelassene Herbizide zur Verfügung!

In Feuchtgebieten oder in einem niederschlagsreichen Sommer können Botrytis (Schokoladenfleckenkrankheit) oder andere Blattfleckenkrankheiten auftreten. Besonders in Staulagen und bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit ist Vorsicht geboten. In solchen Lagen ist ein Fungizideinsatz notwendig.

 

MECHANISCH
Mit mehrmaligen Striegeln und Hacken, je nach Verunkrautung und Befahrbarkeit des Feldes, ist eine wirkungsvolle Unkrautbekämpfung möglich. Die Reihenweite sollte hier von 35 bis max. 50 cm so gewählt werden, dass eine mechanische Unkrautbekämpfung (Hacken) auch noch zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist.